Unser Weg seit 1996

Die Geschichte von NETZkultur: 1996 fing alles neben dem Studium an. Heute feiern wir 30 Jahre und sind ein Team aus 20 Menschen in Lippstadt.

Das NETZkultur-Team von oben fotografiert: viele Menschen in blauen und schwarzen Shirts strecken die Arme in die Luft.

Ino Holling erzählt

Wie alles begann …

IT, EDV, Computer … das war schon vor 1996 mein absolutes Interessengebiet. Ich habe als Nachtwächter gearbeitet und jede Mark in Technik investiert. Um möglichst günstig einkaufen zu können, habe ich 20 D-Mark genommen, einen Gewerbeschein angemeldet und konnte so beim Großhändler etwas Geld sparen. Davon haben meine Kumpels ebenfalls profitiert und bald auch deren Arbeitgeber. So war ich plötzlich neben meinem Studium „selbstständig“.

Die erste Räumlichkeit war ein Keller in Lippstadt. Als der erste Kunde sich ankündigte und partout nicht davon abzubringen war vorbeizukommen, war schnelles Handeln gefragt: ab zu Ikea, 2 Schreibtische, 2 Lampen eingepackt, Dachboden ausgeräumt und durchgesaugt … innerhalb von 12 Stunden war das erste „richtige“ Büro geboren.

Mit dem Studium und den ersten Kunden traten die ersten Kommunikationsprobleme auf. Kunden, bei denen es „klemmte“, riefen an, während ich in der Uni saß. Nachts als Pförtner habe ich gegrübelt, wie ich die Abläufe mit Hilfe von Technik verbessern kann.

Mobiltelefone waren zu der Zeit noch nicht so verbreitet. Also habe ich zunächst zugesehen, alle Anrufe aus Lippstadt ins Internet laufen zu lassen. Von der Uni in Paderborn aus konnte ich mit Passwort am Studentenrechner die Anrufe sehen. Dann bin ich immer zum nächsten „Münztelefon“ gerannt und habe zurückgerufen, um einen Termin zu vereinbaren. Dieses Spielchen habe ich so bis zum Diplom durchgezogen und konnte nach Abschluss des Studiums einfach weitermachen.

Mit der Zeit wurde es natürlich ein wenig eng auf’m Dachboden-Büro, also haben wir es gegen ein Büro im Schanzenweg in Lippstadt am Wasserturm getauscht. Mehr Leute an Bord bedeuten auch mehr Organisation und Verwaltung. Und schon entstand in Eigenregie und für den Eigenbedarf der erste Prototyp unserer Bürosoftware infra-struktur. Eben mit dem Ziel, uns selbst besser zu organisieren – dank Cloudtechnologie schon damals von überall aus.

infra-struktur gibt es natürlich noch immer – ebenso wie den ersten Kunden, der 2004 damit gestartet ist.

Porträt von Ino Holling, Gründer und Geschäftsführer von NETZkultur
Ino HollingGründer und Geschäftsführer

Von 1996 bis heute

30 Jahre NETZkultur: die wichtigsten Stationen auf unserem Weg, vom Systemhaus bis zur eigenen Bürosoftware.

  1. Gründung

    Ino Holling gründete das EDV-Systemhaus „Holling Datentechnik“, das sich schon damals um die EDV von Geschäftskunden gekümmert hat.

  2. Erster Mitarbeiter

    Das Unternehmen AIDeX NETZkultur wurde gegründet und bezog mit seinem ersten Mitarbeiter das Büro auf einem Lippstädter Dachboden. Wie dieses erste „Büro“ entstand, erzählt Ino Holling oben in der Einleitung.

  3. Umzug in den Schanzenweg

    Die Räumlichkeiten wurden allmählich zu klein. Das Büro auf dem Dachboden wurde gegen ein geräumigeres Büro im Schanzenweg getauscht.

  4. Erster Prototyp von infra-struktur

    Mittlerweile bestand das Team aus 5 Personen. Mit dem Ziel, sich besser zu organisieren, entstand in Eigenprogrammierung infosys, der Vorgänger von infra-struktur.

    „Eigentlich sollte es nur eine Lösung für uns intern sein, aber unsere Kunden bemerkten, dass wir uns in puncto Service, Organisation und Verlässlichkeit deutlich verbessert hatten. Sie wollten auch eine infra-struktur.“

    Ino Holling erinnert sich

    So wurde infra-struktur weiterentwickelt bis hin zum marktreifen Produkt.

    Pioniere im Enterprise Cloud Computing

    Seinerzeit gab es übrigens noch nicht einmal einen Begriff für das Arbeiten „im Web“. Erste Begriffe wie ASP machten es zumindest einfacher, den Kunden zu erklären, was NETZkultur denn eigentlich macht.

    Gründung der NETZkultur GmbH

  5. Umzug in die Hansastraße 29

    Die steigende Zahl der Mitarbeiter erforderte mehr Platz. Es folgte der Umzug in neue Büroräume an der Hansastraße 29.

    Gäste stehen vor dem Bürogebäude in der Hansastraße 29, an der Fassade ein NETZkultur-Schild.
    Hansastraße 29
    Zweistöckiges weißes Bürogebäude mit großen Fenstern, der ehemalige Firmensitz von NETZkultur.
    Ehemaliger Firmensitz

    Erster Nutzer

    Der erste Kunde, der infra-struktur nutzte, konnte 2004 einsteigen und ist auch heute noch aktiver Nutzer von infra-struktur.

    Schulung im Besprechungsraum: Ein Mann erklärt infra-struktur an einer Projektion.
    Die ersten Kunden wurden für infra-struktur geschult.

    Partnernetzwerk

  6. infra-struktur erobert das Ausland

    Der erste Kunde im Ausland, in der Schweiz, konnte 2005 begrüßt werden und ist auch heute noch aktiver Nutzer von infra-struktur.

  7. Dokumente in infra-struktur

    Nach Kontakten und Anrufen konnte am 20.07.2006 das erste Dokument in infra-struktur abgelegt werden. Bis heute profitieren die Nutzer von permanenten Weiterentwicklungen der Software. Auch die Optik von infra-struktur unterliegt einem stetigen Wandel.

    Das Team bestand bereits aus 15 Mitarbeitern.

    Monitor mit der Anmeldeseite von infra-struktur im Jahr 2006
    Anmeldung 2006
    Bildschirmfoto der Benutzeroberfläche von infra-struktur im Jahr 2006 mit Kontaktdaten und Tabellen
    Benutzeroberfläche 2006
  8. Auszeichnung mit dem eco Award

    Optische Einblicke

    So sah das damals aus … Nicht nur unsere Website und unser Geschäftsführer haben sich seitdem verändert.

    Bildschirmfoto der Website infra-struktur.de um 2009: „12 Aufgaben, 61 E-Mails, 87 Kundenkontakte, 14 Termine – Behalten Sie den Überblick?“
    Die Website von infra-struktur um 2009
    Ausschnitt der Benutzeroberfläche von infra-struktur um 2010 mit einer Liste von Aktivitäten
    infra-struktur um 2010
    Ino Holling um 2010 im Anzug
    Ino Holling um 2010
  9. Umzug in die Hansastraße 23

    Das stetige Wachstum des Unternehmens und der Mitarbeiterzahl erforderte mehr Platz. Das NETZkultur-Team zog daraufhin in den neuen Firmensitz in der Hansastraße 23.

    Der Firmensitz in der Hansastraße 23: weißes Bürogebäude mit blauer Fassade und senkrechtem NETZkultur-Schriftzug
  10. NETZkultur fördert den Nachwuchs

  11. 25 Jahre NETZkultur

    2021 feierten wir unser 25-jähriges Jubiläum.

    Systemhaus und Informationssysteme vereint

    Seit 2021 ist das Systemhaus keine eigenständige GmbH mehr, sondern als Abteilung in die NETZkultur Informationssysteme GmbH integriert.

  12. NETZkultur feiert 30-jähriges Jubiläum!

    Seit 30 Jahren entwickeln wir bei NETZkultur digitale Lösungen, die den Arbeitsalltag in Unternehmen einfacher machen. Unser Herzstück dabei: infra-struktur, unsere Büromanagement-Software.

    Über die Jahre ist infra-struktur stetig gewachsen und hat sich mit den technischen Fortschritten immer weiterentwickelt: von den ersten Funktionen bis hin zu modernen, KI-gestützten Features. Und weil Büromanagement heute nicht nur am Schreibtisch stattfindet, gehört natürlich auch eine passende App dazu.

    30 Jahre Erfahrung stecken in jedem Detail – und machen genau diese Entwicklung möglich.

    Das NETZkultur-Team 2026 vor dem Firmensitz in der Hansastraße 23 in Lippstadt, daneben die Stele mit dem NETZkultur-Schriftzug.

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